Fragen und Antworten
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund
um Rollrasen, Verlegung, Pflege und Bewässerung.
Antworten auf
oft gestellte Fragen
Wir helfen und beraten gerne. Das BOFERA-Team hat die wichtigsten Infos rund um das Thema Rollrasen zusammengestellt und beantwortet. Wer darüber hinaus Fragen hat, ist bei uns jederzeit willkommen.
Welche Rasensorte die richtige ist, hängt von Ihren Anforderungen ab:
🌱 BOFERA Supra
Unsere Empfehlung für die meisten Privatgärten. Der Premium-Rollrasen überzeugt mit einer besonders dichten Grasnarbe, feiner Blattstruktur und guter Schattenverträglichkeit. Auch normales Spielen und Toben steckt er problemlos weg.
🌱 BOFERA Spiel & Sport
Der robuste Allrounder für stark beanspruchte Flächen. Er eignet sich ideal für Spielbereiche sowie öffentliche Grünflächen und überzeugt durch seine hohe Belastbarkeit.
🌱 BOFERA Mediterran
Die ideale Wahl für sonnige, trockene Standorte. Dank seiner besonderen Gräser kommt er mit Trockenphasen besser zurecht und zeichnet sich durch ein deutlich breiteres Blatt aus, wodurch sich auch die Optik klar von den anderen Sorten unterscheidet und dem Garten einen mediterranen Charakter verleiht.
Unsere Empfehlung:
Für die meisten Hausgärten empfehlen wir den BOFERA Supra. Wer einen besonders belastbaren Gebrauchsrasen sucht, ist mit BOFERA Spiel & Sport bestens beraten. Für trockene und sonnige Standorte ist BOFERA Mediterran die richtige Wahl.
Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich Rollrasen problemlos selbst verlegen. Als Orientierung schafft eine Person an einem Tag etwa 100 m² Rollrasen – inklusive Verlegen, Anwalzen und Bewässern.
Für einen optimalen Start empfehlen wir, vor dem Verlegen 40 g/m² BOFERA Rasendünger gleichmäßig in das Planum einzuarbeiten.
Achten Sie auf ein ebenes, feinkrümeliges und gut rückverfestigtes Planum. Verlegen Sie die Rasensoden dicht aneinander und möglichst versetzt. Nach dem Verlegen den Rollrasen gründlich wässern und anschließend sorgfältig anwalzen. Das verbessert den Kontakt zwischen Rasensode und Unterboden und schafft optimale Voraussetzungen für ein schnelles und gleichmäßiges Anwachsen.
BOFERA-Tipp: Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in unserer BOFERA Verlegeanleitung.
Das fertige Planum sollte etwa 1,5 – 2 cm unter der späteren Oberkante von Terrassen, Wegen oder Rasenkantensteinen liegen. Nach dem Verlegen und Anwalzen schließt der Rollrasen dann in der Regel bündig mit den angrenzenden Flächen ab.
Je nach Form der Rasenfläche empfehlen wir, etwa 2–8 % Verschnitt einzuplanen. Bei rechteckigen Flächen genügt meist ein geringer Zuschlag. Verwinkelte Gärten, Beete oder viele Rundungen können einen etwas höheren Verschnitt verursachen.
Die ersten 10 bis 14 Tage sind entscheidend für das Anwachsen Ihres Rollrasens. Halten Sie ihn in dieser Zeit gleichmäßig feucht, damit die Wurzeln sicher in den Unterboden einwachsen können.
Vermeiden Sie starke Belastungen wie intensives Spielen oder das Aufstellen schwerer Gegenstände, bis der Rollrasen sicher angewachsen ist.
BOFERA-Tipp: Ob der Rollrasen bereits angewachsen ist, können Sie ganz einfach selbst prüfen. Ziehen Sie vorsichtig an der Grasnarbe oder heben Sie eine Ecke der Rasensode leicht an. Lässt sie sich nicht mehr vom Unterboden lösen, ist der Rollrasen angewachsen. Je nach Witterung ist dies meist nach 2 bis 4 Wochen der Fall.
Direkt nach dem Verlegen ist eine gründliche Bewässerung entscheidend. Der Rollrasen sollte so intensiv gewässert werden, dass sowohl die Rasensoden als auch der Boden darunter vollständig durchfeuchtet sind.
Halten Sie den Rasen in den ersten 10 bis 14 Tagen gleichmäßig feucht, damit er sicher anwachsen kann. Je nach Witterung kann dafür auch mehrmaliges Wässern pro Tag erforderlich sein.
BOFERA-Tipp: Heben Sie an einer Ecke vorsichtig eine Rasensode an. Ist der Boden darunter noch feucht, wurde ausreichend gewässert.
Orientierung: Direkt nach dem Verlegen werden in der Regel 15–20 Liter Wasser pro m² benötigt. Je nach Bodenart, Temperatur und Witterung kann der tatsächliche Wasserbedarf davon abweichen.
Für einen dauerhaft dichten und sattgrünen Rasen empfehlen wir, viermal im Jahr den BOFERA Rasendünger auszubringen.
Als hochwertiger Volldünger mit Langzeitwirkung versorgt er Ihren Rasen zuverlässig mit allen wichtigen Nährstoffen und schafft die besten Voraussetzungen für gesundes Wachstum und eine kräftige, sattgrüne Rasenfläche.
Die empfohlenen Düngezeitpunkte finden Sie in unserem BOFERA-Rasenkalender.
Nein. Vertikutieren gehört nicht zur regelmäßigen Rasenpflege und ist nur bei einer starken Filz- oder Moosbildung notwendig.
Ein gesunder, regelmäßig gemähter und ausreichend gedüngter Rasen muss häufig über viele Jahre gar nicht vertikutiert werden. Sollte dennoch eine starke Filzschicht entstehen, empfiehlt sich das Vertikutieren im Frühjahr – idealerweise etwa 2 bis 3 Wochen nach der ersten Düngung.
Besonderer Hinweis für BOFERA Supra: Der hohe Anteil an Poa supina macht den Rasen besonders dicht und schattentolerant. Gleichzeitig kann diese wertvolle Rasenart durch zu tief eingestellte Vertikutierer beschädigt werden. Daher empfehlen wir, auf das Vertikutieren zu verzichten.
Ein dichter Rasen lässt Moos und Unkraut kaum eine Chance. Mit der richtigen Pflege können Sie beidem wirksam vorbeugen.
Unkraut gelangt meist durch Wind, Vögel oder bereits vorhandene Samen in den Boden. Einzelne Pflanzen lassen sich einfach von Hand entfernen.
Moos tritt häufig bei Schatten, Nährstoffmangel, Staunässe, zu tiefem Mähen oder einem ungeeigneten pH-Wert auf.
Tipp: Mit einer Bodenanalyse lässt sich prüfen, ob der pH-Wert Ihres Bodens im optimalen Bereich liegt. Ist der Boden zu sauer, kann Rasenkalk helfen, die Bodenverhältnisse zu verbessern.
Für einen dichten und gesunden Rasen ist regelmäßiges Mähen entscheidend. Sowohl Sichel- als auch Spindelmäher eignen sich dafür – wichtig sind scharfe Messer für einen sauberen Schnitt.
Mähen Sie während der Hauptwachstumszeit ein- bis zweimal pro Woche. Dabei sollte pro Mähgang nie mehr als ein Drittel der Halmlänge entfernt werden. Eine Schnitthöhe von 4 bis 5 cm hat sich für die meisten Hausgärten bewährt. Mähroboter eignen sich besonders gut, da sie den Rasen regelmäßig in kleinen Schritten mähen.
BOFERA-Tipp: Lieber zweimal kurz mähen als einmal zu viel.
Pilze auf der Rasenfläche sind in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge. Besonders bei feucht-warmer Witterung können sogenannte Wärme-Hutpilze auftreten. Sie sind ein Zeichen für eine aktive Bodenbiologie und verschwinden meist von selbst, sobald sich die Witterung ändert. Eine normale Rasenpflege ist vollkommen ausreichend.